Montag, 31. August 2015

Eine wie Alaska - Rezension

Eine wie Alaska

Autor: John Green 

Verlag: dtv / Reihe Hanser

Preis: 9,95 Euro / 16,90 Euro 

Seiten: 294

Genre: Roman

Ausgabe: Taschenbuch / Hardcover







Inhalt:

Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?

Meinung:


Nachdem mich Margos Spuren etwas enttäuscht hatte, bin ich mit weniger hohen Erwartungen an >> Eine wie Alaska << gegangen.
Und ich muss sagen, dass mir das Buch viel besser gefallen hat.

Den Protagonisten Miles habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich mochte ihn von Anfang an und hatte Mitleid mit ihm. Auch seine Freunde Chip (oder auch Colonel genannt), Takumi und auch Alaska mochte ich sehr. Alaska ist eher Rebellisch, sie Raucht, trinkt Alkohol und Stiftet somit Miles und seine Freunde mit an. Es entwickelt sich eine enge Freundschaft und Miles verliebt sich sogar in Alaska.

Anfangs ist das Buch sehr lustig, und man muss oft mitlachen. Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben und entwickeln sich auch im laufe der Geschichte weiter. Aber irgendwann, kommt eine so krasse Wendung womit ich echt nicht gerechnet hätte. Ich dachte mir nur >> Wieso? <<. Ich möchte eigentlich nicht mehr viel verraten, den man muss dieses Buch lesen und gelesen haben.

Für mich gehört es zu meinem Monats Highlight und zu meinen lieblings Büchern.

Schreibstil:

Ich finde es immer wieder toll wie Poetisch dieses Buch oder generell die Bücher von John Green geschrieben sind. Auch diesmal habe ich mir einige Zitate notiert, die dem Leser ins Auge stechen und dieses Buch somit unvergesslich machen. Das Buch lies sich dadurch sehr leicht und schnell lesen.


Zitate:

>>Nun mache ich mich auf die Suche nach dem großen Vielleicht. Deswegen möchte ich weg. Ich will nicht warten, bis ich tot bin, mit meiner suche nach dem großen Vielleicht.<< ( Seite 10 )

>>Dein ganzes Leben steckst du in einem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach nur benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.<<
( Seite 76 )

>>Erwachsene sagen mit diesem spöttischem Lächeln: Teenager halten sich für unbesiegbar. Sie wissen gar nicht, wie recht sie haben. Wir halten uns für unbesiegbar, weil wir es sind. Wir können nicht unwiederbringlich gebrochen werden, und deshalb müssen wir nie verzweifeln.<< ( Seite 294 )

Fazit:

Grundidee: 5 Sterne
Schreibstil: 5 Sterne
Emotionen: 4,5 Sterne
Charaktere: 5 Sterne 
Liebesgeschichte: 4,5 Sterne
Spannung: 4,5 Sterne
 
Gesamtwertung: 5 Sterne

Dieses Buch kann ich jedem, der es noch nicht gelesen hat nur empfehlen. Mir hat es sehr gut gefallen und es kamen mir auch die Tränen.





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